2014-03-23

Sonntagsgedanken #2

Die Zeit rinnt. Sie rinnt durch meine Finger, wie der Sand am Meer, als ich mit 5 Jahren an einem Strand an der Nordsee spielte. Es ist, als hätte ich erst letzte Woche in meinem Bett gelegen, schlaflos mit klopfendem Herzen bei dem Gedanken an meinen 8. Geburtstag. Als hätte ich erst vorgestern erfahren, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt und als hätte man die letzten sechs Jahre in einen Tag gequetscht.
Doch es gibt so viel Sand. So viel Zeit. So viel zu Erledigen, so viel zu wünschen - so viel, das lebenswert ist.


Trotzdem verweilen wir lieber mit den Gedanken an orten, die wir sehen wollen, bei Dingen, die wir machen wollen. Versteht mich nicht falsch - träumen, das ist wichtig. Aber sollten wir von all diesen Dingen nur träumen, statt sie dann auch wirklich zu tun?
Wir verweilen vor dem Smartphone, verschieben alles auf morgen - auf nimmer wieder sehen im Gedankenpapierkorb.
Ständig treibt uns der Wunsch nach etwas Neuem; neues Sehen, neues Erleben. Und mir geht es genau so.
Wenn ich an die Zukunft denke, verspüre ich nicht unbedingt Angst; eher einen gewissen Respekt. Ich weiß, was ich will. Wann, wie, wo und weshalb. Und diese Pläne werden mich wahrscheinlich festhalten, bis ich 30 bin. Trotzdem sehe ich auch die Schattenseite; Fragen über Fragen:
Was kommt dann? Und was, wenn das alles nicht so passt? Wenn meine Noten zu schlecht sind, ich keinen Job finde, das Geld knapp wird und ich ewig in der wohl geliebten, aber auch verhassten Heimat bleiben muss?
Und da ist wieder dieser Respekt. Als kleine Perfektionistin sollen die Dinge genau so sein. Am liebsten genau jetzt gleich - ihr merkt, Perfektionismus und Ungeduld zusammen ist keine gute Kombination.
Was ich dieses Mal eigentlich ansprechen wollte, hat auch mit der Zeit zu tun; und zwar mit der, die ich bis zu meinem Abitur in der Schule verbringe. Im Moment ist Klausurenphase, Cambridge-Prüfung und es gibt Projektfristen, die einzuhalten sind. So blieb in letzter Zeit kaum ein Fleckchen im Kalender frei, das nicht mit Schule oder Fitness zu tun hatte. Eigentlich sollte das jetzt keine Entschuldigung werden; einfach nur so eine kleine Nachricht von mir - bald wird es besser, irgendwie.

Jetzt wünsche ich Euch noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die letzte Märzwoche!


Love Always,
Nena

Kommentare:

  1. Hallihallo meine Liebe,
    Setze dich nicht unter Druck. Du hast recht die Zeit rennt!
    So schnell kannst du nicht bis drei zählen und alle Prüfungen sind geschafft, daran halte ich mich immer fest:)
    Liebst,
    Katrin

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    1. Vielen dank!
      Ich freue mich im Moment darauf, am letzten Schultag erst einmal shoppen zu gehen und die Glamour Shopping Week auszunutzen. Das ist meine Motivation für alles im Moment! :)

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  2. die zeit kann einem manchmal schon fast angst machen...ich denke mir immer, das leben rauscht wie ein güterzug an mir vorbei, und ich , ich sitze nur daneben und schaue zu, wie ein reh, das gerade vor ein fahrendes auto läuft...:/ die zeit kann aber manchmal auch ganz schön sein...wenn man sie sich nimmt . Bewusst und dankbar ;) so gehts mir zumindest immer ;)
    allerliebste Grüße
    deine Limi
    Mein Blog: BUNTGEFLUESTER

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    1. Oh ja, ich gebe dir vollkommen recht!
      Oft will ich mir gerne einmal dieZeit nehmen, doch meistens verschiebe ich das auf ein anderes mal - vor allem jetzt in der Klausurenphase.
      Gestern war seit 2 Wochen der erste Tag, an dem ich einfach mal nichts für die Schule getan hab..

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